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Fast neunzig Prozent der Schwulen und Lesben in Deutschland sind der Meinung, dass Homosexualität eine zu geringe Rolle im deutschen Fernsehen spielt. Besonders in Zusammenhang mit Liebe & Partnerschaft, Sozialem und in der Politik sehen die Befragten durch ihre 'Rosa Brille' Nachholbedarf.

Auffällig ist, dass nicht nur die Häufigkeit (Abb.1), sondern auch die Art und Weise (Abb.2) der Bildschirm-Präsenz von Schwulen und Lesben kritisiert wird, führt Felicitas Morhart, Projektleiterin der Studie, aus. Die mengenmäßige Repräsentanz wird vor allem von homosexuellen Frauen (89%), die Art der Darstellung vor allem von homosexuellen Männern (69%) negativ bewertet.



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Michael Stuber